In allen Gebäuden müssen die baulichen Voraussetzungen für den Hausanschluss vorgesehen werden. Der Hausanschluss muss für Beauftragte des Energieversorgers sowie der Feuerwehr zugänglich sein.
Es gibt verschiedene Varianten eines Hausanschlusses. Für das freistehende Einfamilienhaus mit Keller empfiehlt die Initiative ELEKTRO+ die Hausanschlusswand, in Häusern ohne Keller die Hausanschlussnische.
Die Abstimmung des Anschlussorts und der jeweiligen Zuführung findet mit dem zuständigen Anbieter (in der Regel der örtliche Strom- und Gasversorger, der Fernwärmeversorger, der Wasserversorger, der Telekommunikationsanbieter) statt. Der Hausanschluss wird in der Regel als Erdanschluss hergestellt.
Um die Anschlusskosten niedrig zu halten, sollte die Stelle mit den Hausanschlusseinrichtungen möglichst über kurze Anschlusswege erreichbar sein. Die wichtigsten Aussagen zum Thema Hausanschluss beschreiben die Normen DIN 18012 und DIN 18015-1.