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25.07.2014

Die Basis entscheidet

Tipps für Bauherren: Stromanschluss und Stromkreise richtig planen. Schon vor Baubeginn wird die Baufamilie mit dem...

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18.07.2014

Das Radio im Steckdosen-Design

Unterputz-Audiosysteme bringen Musik und News in jeden Raum. Musik und Informationen begleiten uns durch den Tag - auch...

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10.07.2014

Bis ins hohe Alter unabhängig und sicher leben

Die richtige Elektroinstallation ermöglicht barrierefreies Wohnen. Ein dunkler Hausflur wird zur Stolperfalle,...

Ausstattungswerte für Elektroinstallationen

Die Initiative ELEKTRO+ steht für die Themen

  • Ausstattungsumfang,
  • Sicherheit,
  • Komfort und
  • Energieeffizienz

im Zusammenhang mit der Planung und Errichtung elektrischer Anlagen in Wohnungen von Mehrfamilien- und Einfamilienhäusern.

Das Bewusstsein bei Bauherren und Modernisierern für eine sichere und zukunftsfähige Elektroinstallation ist seit Jahren rückläufig. Ein Indiz hierfür sind die oft unterdimensionierten Elektroanlagen in Neubauten, die den Mindeststandards nicht genügen. Es fehlt an Schaltern, Steckdosen, Beleuchtungsanschlüssen, Kommunikationseinrichtungen und Stromkreisen.

Im Gebäudebestand ist die Situation noch kritischer. Etwa 10,6 Millionen Wohneinheiten von vor 1949 werden in Deutschland bewohnt und nutzen größtenteils die ursprüngliche Elektroanlage. Die Elektroanlagen in älteren Bestandsgebäuden erfüllen bei weitem nicht die heutigen Komfortanforderungen der Bewohner.

Die alten Elektroanlagen werden vielfach durch Nutzung der heute üblichen Hausgeräte an ihrer Belastungsgrenze betrieben, ohne dass die Bewohner sich dessen bewusst sind. Ein Indiz hierfür, ist die hohe Rate von Brandfällen in Wohngebäuden. 10 – 15 % der Wohnungsbrände werden durch Schwelbrände der Elektroleitungen und durch defekte Hausgeräte verursacht.

Der geringe Ausstattungsgrad von Wohngebäuden trägt dazu bei, dass durch Verwendung von Steckerleisten und Verlängerungen die geringe Anzahl der Stromkreise dauerhaft überlastet ist und dadurch die Brandgefahr erheblich erhöht wird.

Bei Nutzungsdauern der Elektroanlagen von 40 – 45 Jahren hat die Entscheidung für einen bestimmten Ausstattungsgrad eine hohe Bedeutung für die Qualität des Gebäudes.

Deshalb wirkt die HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V. seit Jahrzehnten in der Normung mit und entwickelte in Anlehnung an den Mindeststandard (DIN 18015) die HEA Ausstattungswerte.

Um im Sinne des Verbraucherschutzes die Bauherren und Renovierer über die Planungsstandards zu informieren, gründete die HEA gemeinsam mit dem Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) die Initiative ELEKTRO+.

Die Initiative ELEKTRO+ bereitet die in Normen und Vorschriften enthaltenen Festlegungen über die Ausstattung der Elektroinstallation in Wohnungen so auf, dass die bei der Planung Tätigen (Architekten, Elektrofachplaner, Elektrofachbetriebe) neutrale, verständliche Informationen erhalten. Diese Informationen sollen aber auch Bauherren und Käufern von Eigentumswohnungen und Eigenheimen eine Mitsprache bei der Planung ihrer Elektroinstallation ermöglichen.

Die Initiative ELEKTRO+ stellt diesen Zielgruppen neutrale Informationen für die Planung und Ausführung von Elektroinstallationen bei Neuinstallation sowie Modernisierung zur Verfügung.