Initiative Elektro+ - Ausstattungswerte für Elektroinstallationen

Ausstattungswerte für Elektroinstallationen

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Moderne Schalter und Steckdosen vereinen die unterschiedlichsten Designs mit vielen hilfreichen Funktionen / Initiative ELEKTRO+ rät: Bei der Schalterwahl auch an Sicherheit und Komfort denken

Eine frisch renovierte Wohnung mit modern gestalteten Wänden und stilvollen Bodenbelägen sieht nur halb fertig aus, wenn dabei der Austausch der alten Schalter und Steckdosen vergessen wird. Dabei muss längst nicht mehr alles ausgewechselt werden. "Bei allen Markenherstellern ist es problemlos möglich, die Oberflächen von Schaltern und Steckdosen auszutauschen, ohne dass die Geräteeinsätze in der Wand ausgebaut werden müssen", weiß Hartmut Zander von der Initiative ELEKTRO+ in Berlin. Voraussetzung hierfür ist, dass die neuen Abdeckungen vom gleichen Hersteller wie die Geräteeinsätze stammen. Alle namhaften Anbieter haben heute eine Vielzahl an Farben, Material- und Formvarianten im Programm. Auf Grund von aufwändigen Lackierungen oder besonderen Materialien bieten sie oft besonders strapazierfähige, schmutzabweisende und antibakterielle Oberflächen. Aber nicht nur wegen des hochwertigen Designs und der Materialqualität rät ELEKTRO+ zu Markenprodukten: "Sie gewährleisten, dass ein hoher Grad an Funktionalität und Sicherheit gegeben ist und die Installation auch zu mehr Komfort und zur Energieeffizienz im Haus beitragen kann", so Zander. Zu einer modernen Elektroinstallation gehörten neben Schaltern und Steckdosen noch zahlreiche weitere Funktionen wie die Kommunikationseinrichtung an der Tür, der Dimmer an der Wand, das Unterputz-Radio oder die verschiedensten Komponenten der intelligenten Gebäudetechnik mit oder ohne Funkfernbedienung. Ein weiterer Vorteil hochwertiger Schalterprogramme: Sie bleiben grundsätzlich lange im Herstellerangebot, so dass der Nachkauf bei Reparaturen oder einer späteren Erweiterung problemlos möglich ist.

Grundsätzlich rät die Initiative ELEKTRO+ sowohl bei einer Modernisierung als auch beim Neubau darauf zu achten, dass genügend Stromkreise, Leitungsschutzschalter, Schalter und Steckdosen vorhanden sind. Der Standard sollte dabei keinesfalls unter der Mindestausstattung nach DIN-1 Norm 18015-2 liegen. Eine gute Planungshilfe sind die 1-, 2- und 3-Sterne- Ausstattungswerte nach der Richtlinie RAL-RG 678, die unter www.elektro-plus.com zu finden sind. Dort gibt es auch weitere nützliche Tipps zum Thema Steckdosen und Schalter.

Von Zeit zu Zeit sollten Schalter und Steckdosen ausgetauscht werden, da sie wie alle Gebrauchsgegenstände einem Verschleiß unterliegen. Sie werden täglich genutzt und sind UV-Strahlung und anderen Umwelteinflüssen ausgesetzt. "Aber auch der persönliche Geschmack und die Ansprüche an Design und Wohnkomfort ändern sich mit den Jahren", so Zander. "Ob Kombinationen mit Glas, Edelstahl-, Farb- oder Holzrahmen, Einsätze aus Gold, Silber, Schiefer oder anderen Materialien – so vielfältig wie heute war das Angebot noch nie." Steckdosen, und Schalter, Dimmer, Bewegungsmelder, Raumthermostate oder Jalousieschalter können bei entsprechender Auswahl einen einheitlichen optischen Rahmen mit der Wohnungseinrichtung bilden oder aber auch Akzente setzen.

Der richtige Schalter bringt viel Komfort

Schalter und Steckdosen können jedoch weit mehr sein als Wandschmuck: Dimmer sind schnell installiert und eröffnen neue Möglichkeiten bei der individuellen Lichtgestaltung. Eine komfortable Lösung sind auch drahtlos gesteuerte Funkschalter. Mit modernen Steuersystemen lassen sich so verschiedene Lichtsituationen programmieren – zum Beispiel für den Fernsehabend, zum Lesen oder zum gemütlichen Essen mit Freunden. Ein weiterer Vorteil von Funkschaltern: Sie lassen sich problemlos auch dort installieren, wo Unterputzsteckdosen oder -schalter keine Chance hätten, beispielsweise auf Glaswänden. Außerdem ersparen sie bei der Modernisierung das Verlegen neuer Leitungen. Ein in einer normalen Unterputzdose installierter Bewegungsmelder erspart zum Beispiel im Treppenhaus das Tasten nach dem Lichtschalter und spart außerdem Energie. Und damit nachts niemand im Dunkeln tappt, sollten an zentralen Stellen im Haus Steckdosen mit LED-Orientierungslicht den Weg weisen.

Sichere Steckdosen schützen nicht nur die Kleinsten im Haus

Je nach Bedarf sollten Steckdosen bruchsicher, wassergeschützt oder mit einer Kindersicherung versehen sein. Bei Kinderschutzsteckdosen verhindert ein eingebauter Verschlussmechanismus, dass die Kleinen mit Strom in Berührung kommen. Die Steckdosenlöcher verschließen sich automatisch, sobald der Stecker herausgezogen wird. Außerdem sollte bei Modernisierungen von alten Elektroanlagen besonders im Kinderzimmer und im Bad an Steckdosen mit integriertem Fehlerstrom-Schutzschalter gedacht werden. Weicht die Strommenge, die die Steckdose verlässt von der zurückfließenden ab, unterbrechen diese Sicherheitsschalter die Stromzufuhr sofort. "Ein weiterer Vorteil ist, dass man im Ernstfall genau weiß, wo ein nicht mehr sicheres Elektrogerät angeschlossen wurde, also wo der Fehler liegt", so Zander. Bei Neubauten ist es sogar Vorschrift neu installierte Steckdosen durch Fehlerstrom-Schutzschalter zu schützen.

Weitere Informationen zur Elektrosicherheit unter: www.elektro-plus.com

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